About Week #30

02.08.2017 ▪ 4 comments


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About The Last 

Die letzten Wochen sind wie im Flug vergangen und jetzt wo ich wieder an meinem gewohnten Arbeitsplatz in der Küche sitze, merke ich, wie viel ich in den letzten Monaten tatsächlich erlebt habe und was alles passiert ist. Ich habe mich dabei bewusst etwas von der Onlinewelt distanziert, den Fokus auf die wichtigen Dinge und auf mich selbst gelegt und konnte so auch mal zulassen den Moment zu genießen und nicht alles nur für mein Onlineleben zu dokumentieren. 

Zum Sommerbeginn hatte ich das Gefühl, der Blog sei eingeschlafen - immer ähnliche Inhalte und die gleichen Bildmotive mit minimaler Variation. Fehlende Inspiration, zu wenig Möglichkeiten für Veränderung. Sowas nimmt einem den Antrieb, die Lust und die Motivation. 

Auch wenn ich das liebe, was ich tue, habe ich angefangen die Offline-Zeit immer mehr zu genießen, meine Arbeit hinten an zu stellen und sie weniger als Chance, sondern mehr als Belastung zu sehen, was mich immer öfter zu der Frage führte, ob das hier noch der richtige Platz für mich ist. Vielleicht ist das aber auch einfach nur dieses ominöse Sommerloch, von dem auch viele Andere in Gesprächen erzählen? Diese Zeit in der das "echte Leben" einfach schöner ist, als die Zeit die man online verbringt...

Ich habe versucht eben dieses Loch mit echten Momenten, Erlebnissen und Gefühlen zu füllen und finde, das ist mir gut gelungen. Viele davon hätte ich vielleicht verpasst, wenn ich mir nicht die Zeit gegeben hätte, sie offline zu genießen und wirklich zu erleben. Ich habe mir den Druck genommen, immer präsent zu sein, habe einfach mal geschwiegen, wenn ich nichts zu sagen hatte und mir dabei selbst Raum für neue Ideen gegeben. Nun freue ich mich, meine gesammelten Erlebnisse mit euch zu teilen und euch zu meinen Erinnerungen mitzunehmen und hoffe, ihr genießt euren Sommer ebenso, wie ich es tue! 

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Open minds & open hearts...

... sind etwas, das ich auf Festivals immer sehr genieße. Ich liebe die Stimmung, die Offenheit der Leute und die Toleranz die während dieser Tage die Atmosphäre füllt. Dass das aber nicht selbstverständlich ist, musste ich leider letztes Wochenende feststellen. Rückblickend war auch das eine besondere Festivalerfahrung, leider im negativen Sinne, aber sowas gehört wohl auch dazu. Ich habe schon lange nicht mehr so eine schlechte Erfahrung im Umgang miteinander, nicht nur von Seitens der Besucher, sondern auch der Veranstalter selbst, machen müssen - wirklich schade, denn die Location direkt am See, die Acts und auch die Organisation an sich, hatten echt Potential das Wochenende zu einer positiven Erinnerung zu machen. Leider waren die negativen Eindrücke so arg, dass wir sogar früher als geplant abgereist sind.

What's next?

Home sweet home & family time! Ich habe Familienbesuch in Berlin, werde also noch ein paar Offline-Tage genießen und am Wochenende sogar kurz in die Heimat fahren, bevor es in Berlin mit Arbeit weiter geht. Ansonsten plane ich gerade ein paar anstehende Trips auf die ich mich schon jetzt sehr freue, auch wenn noch nicht alles fertig gebucht ist. Wo geht es für euch als nächstes hin?

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Welcome To La Gacilly

26.07.2017 ▪ 4 comments

*in cooperation with Yves Rocher - thank you!

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Verrückt wie schnell die Zeit vergeht - meine Reise in die Bretagne zusammen mit Yves Rocher ist nun schon etwas mehr als drei Wochen her. Es wird also endlich Zeit für einen kleinen Reisebericht, denn die Zeit in La Gacilly war definitiv eine von der es zu erzählen lohnt. Die Tage in Frankreich gingen viel zu schnell um, aber das ist ja bekanntlich ein Zeichen dafür, dass es einfach viel zu schön war.

Auf den Spuren von Yves Rocher...

Der Ort La Gacilly ist der Ursprung der Marke und hat für sie daher eine ganz besondere Bedeutung. Wie ihr wisst, arbeite ich schon länger sehr gerne mit Yves Rocher zusammen, weshalb es für mich umso spannender war, einen Blick auf die Produktion, die Herkunft der Markenphilosophie und die Geschichte von Yves Rocher werfen zu können. 

Das Eco-Hotel: La grée des landes 

Bereits bei unserer Ankunft in dem kleinen Dorf machte sich eine ganz bestimmte Atmosphäre bemerkbar: beruhigend und entschleunigend. Untergebracht waren wir im Eco-Hotel La grée des landes, das etwas außerhalb von La Gacilly gelegen und von grünen Wäldern und weiten Feldern umgeben ist. Aber nicht nur durch die Lage selbst ist das Hotel mit der Natur verbunden, viel mehr - es ist quasi eins mit der Natur, da die Architektur der Landschaft angepasst und in diese integriert wurde. Das Hotel gehört zur Marke Yves Rocher und vertritt daher auch die selbe Philosophie.

Um uns passend einzustimmen, wurde wir direkt mit einem leckeren Lunch empfangen. Das hoteleigene Restaurant ist nicht nur für die guten Gerichte bekannt, sondern vor allem für die regionale Herkunft der Produkte. Große Teile der verwendeten Zutaten werden im Garten, direkt hinter dem Hotel angebaut und je nach Saison in die Karte integriert.

Den restlichen Tag haben wir mit einer wohltuenden Massage und ein paar entspannenden Stunden im wunderschönen Spa-Bereich ausklingen lassen. Vom Pool aus hatte man einen perfekten Blick über die umliegenden Felder!

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La Gacilly

Am nächsten Tag hatten wir einige Punkte auf dem Programm, um die Marke noch besser kennen lernen zu können. Zuerst hatten wir die Möglichkeit das Geburtshaus von Yves Rocher zu besichtigen, das sonst nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Das alte Wohnhaus ist trotzdem wie ein kleines Museum gestaltet. Durch die vielen Details und Erinnerungen aus den Anfängen der Marke, wird man kurz in eine frühere Zeit versetzt. Neben den allerersten Produkten findet man dort auch Aufzeichnungen und alte Briefe von Kunden mit Feedback - in der heutigen Zeit schwer vorstellbar, dass sich die Kunden so viel Mühe machten, um ihre Verbesserungsvorschläge einzubringen, oder? 

Der Botanische Garten

Danach fuhren wir zum Botanischen Garten, wo wir durch die verschiedenen bepflanzten Beete spazierten und die unterschiedlichen Pflanzen kennenlernten, die in den fertigen Produkten enthalten sind. Hier werden die Gewächse nämlich nicht nur angepflanzt, sondern auch erforscht, um sie später in die Formeln der Pflanzen-Kosmetik integrieren zu können.

Die Blumenfelder von Yves Rocher

Die umliegenden Blumenfelder von La Gacilly waren ein ganz besonderes Highlight. Neben Kornblumen und Ringelblumen wird hier unter anderem Kamille regional angebaut, die den kompletten Bedarf für die Produktion abdeckt. Nachdem wir das Kamillenfeld für ein paar schöne Fotos genutzt hatten - wer kann es uns bei so einer tollen Location verübeln - durften wir uns noch das Herbarium anschauen, wo gerade frische Kamille getrocknet und verarbeitet wurde. Der Duft durchströmte den kompletten Raum, ihr könnt euch nicht vorstellen wie gut das roch! 


Die Reise nach La Gacilly war wirklich eine ganz besondere Erfahrung, die mich noch enger mit der Marke selbst verbunden hat. Es war super interessant, einen Blick in das Herz des Unternehmens zu werfen und so die Firmenphilosophie noch besser verstehen zu können. Ich hatte eine tolle Zeit in der Bretagne, habe mich selten so im Einklang mit der Natur befunden und werde mich auf jeden Fall noch lange an diese Reise erinnern - vielen lieben Dank dafür!
♡

pictures by Marina Scholze